Aus der Heimat Nummer 57 Seite 5

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Titel

Aus der Heimat Nummer 57 Seite 5

Beschreibung

sterschützen Hans und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg. — Mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse wurde Stabsgefreiter Hans Lindauer ausgezeichnet. — Befördert wurden Fritz Biehler und Ludwig Brenninger zu Unteroffizieren; Hans Schwarzenbeck zum tt-Rottenführer; Martin Obermeier zum Obergefreiten; Josef Neumeier; Vorstand des Sportvereine; und Josef Proisl zu Gefreiten. — Im Lazarett befinden sich Unteroffizier Josef Mair; Gefr. Josef Seibold; Gefr. Matthias Huber;tl-Panzersturmmann Alois Sturz; Obergefr. Schrauf-s t e 11 e r ; Josef Remberger; Grenadier Max Maier und Obergefr. Anton Scheich!. — Grüße sind von folgenden Kameraden eingegangen und werden hiermit an alle Kameraden weitergeleitet: Johann Eber; Sepp'L e x ; Hans Bruckmeier; Hans Lindauer; Hans Schwarzenbeck; Martin Obermeier; Ander! Pettinger; Gg. N e u m a i e r ; Oberfeldw. Alfons Schwab und Frz. N e u-m a i e r.Heimat Markt Dorfenberichtet ihren SoldatenWenn die jungen Leute einmal richtig anpacken; dann kann es nicht mehr fehlen. Richtig gestandene Leute haben wir für die Kartoffelernte nicht genug gehabt; und wahrlich; wenn die Jugend nicht gewesen wäre; hätte mancher Bifang Kartoffeln ungeerntet bleiben müssen. Die Bauern haben ihren Bedarf angemeldet; die Leitung der Schule hat eingeteilt; und die jungen Leute sind mittags; wenn die Schule zu Ende war (noch lieber hätten sie es während der Schulzeit getan); zu Fuß oder mit dem Rad losgezogen; um den halben Tag dann den Bauern ordentliche Helfer zu sein. Es ist hier von der Jugend sehr viel geleistet worden; und wir wollen es nicht versäumen; ihnen ordentlich und herzlich den Dank zu sagen; den sie sich verdient haben. Zuvor eben war die „Woche der schaffenden Jugend" gewesen; dies aber waren dann die Wochen der helfenden Jugend.Wer sich im Kalender nicht mehr zurechtfinden sollte; da es doch nicht so schnell und so reibungslos geht mit der Verbindung zwischen Heimat und Front; dem sei gesagt; daß dies ungefähr die Zeit des Gallimarktes war. Diesen Merkpunkt im Kalender kennt jeder Dorfener. Im übrigen war vom Gallimarkt nicht besonders viel zu merken; aber es hat sich eine ganz nette Reihe von Marktbuden versammelt und es gab auf einmal Dinge; die man schon lange nicht mehr gesehen hatte. Ob diese Sachen grad die allerbeste Qualität waren; mag umstritten sein; aber es war Gallimarkt; und Gallimarkt muß sein; bevor es Winter werden darf.Bei dieser Gelegenheit hat der Babist — Baptist Mitterhofer — sein 25iähriges Marktjubiläum begangen; zugleich mit der ungefähren Zeit seines 50. Geburtstages. Seit 25 Jahren steht der Babist auf den Märkten; handelnd mit allem; er ist nun einmal ein handlungsentachlossener Mann; der mit viel Stimmkraft und Überredungskunst zu den wesentlichsten Typen unserer heimatlichen Märkte gehört.Einen Tierarzt haben wir auch wieder in Dorfen: diePraxis von Dr. Gilch wird derzeit geführt von Tierarzt Dr. P s c h o r r.Die Frauen; das praktische Geschlecht; haben sich seit Wochen mit Aufgaben des Bastelns befaßt; wie sie der Krieg notwendigerweise vom Können des Fachmanns auf die Kunst des eigenen Bastelns abgeschoben hat. Es sind laufend Kurse; in denen Hausschuhe hergestellt werden; weitere Kurse leiten an zur Fertigung von Handtaschen und Markttaschen. Zwar läßt sich nicht alles bastelnd herstellen; aber frauliche Klugheit hat über so manche Lücke hinweggeholfen. Freilich haben die Frauen vielfach mehr zu tun als je in normalen Zeiten; aber manche Frau stellt doch gern unter Beweis; daß sie genügend frauliche Tüchtigkeit hat; um trotz allem den Haushalt im schönen Gang zu halten.Jakob Göttner; den jeder Dorfener kennt; hat seinen 70. Geburtstag gefeiert. Mit braver Arbeit im Dienst der Marktgemeinde hat Vater Göttner sein Werk getan; und trotz seines hohen Alters schafft er heute noch. Wir gratulieren! — Im Alter von 72 Jahren ist Frau Anna Rauscher gestorben; Mutter vieler Kinder; die sie in treuer Arbeitsamkeit und Fürsorge ins Leben eingeführt hat. Mit den Kindern trauert um sie bereits eine Schar von Enkeln.Damit die Heiratsbücher des Standesamtes nicht verstauben vom wenigen Gebrauch; hat es mit den Heiraten wieder einen kühnen Anlauf genommen: Der Hilfsarbeiter Peter Hilger wurde getraut mit der Hausangestellten Agnes Zimmermann. Der Student Herbert Leonhardt wurde getraut mit Elisabeth Nürnberger. Und der Obergefreite Franz.. Xaver P o s c h von Landau wurde getraut mit Josefa Meindl; Zimmermädchen in Dorfen. Unsere herzlichen Glückwünsche!Nun eine Beförderung; aber nicht militärischer Art: der Rechtspflegeanwärter Hans Brenn au er; der zur Zeit bei der Wehrmacht steht; wurde beim Amtsgericht Dorfen zum außerplanmäßigen Inspektor befördert. Wir gratulieren!. . . und weiter erzählen die HeimafberichferOrtsgruppe BerglernDie Erzeugungsschlacht ist zu Ende; die Hackfrüchte geerntet und die Äcker für das kommende Jahr bereits bestellt. — Gevatter Storch ist im Anwesen zum „Inkofer” bei Michael Ott; Niederlern; eingekehrt und hat ein Töchterlein Katharina in die Wiege gelegt. — Die silberne Hochzeit feierte unsere Hauptlehrersfamilie Josef Steinlech-n e r in aller Stille. Ein Sohn; der schon lange im Felde steht; und drei Töchter sind dem Bunde entsprossen.Ein großes Unglück kam über die Familie Josef A i g I -st o rf er von Mitterlern. Ein nächtlicher Brand legte das Anwesen in Schutt und Asche. Das Großvieh und einiges Inventar konnten gerettet werden. Die Anteilnahme wendet sich der leidgeprüften Familie zu; die schon zwei Söhne im jetzigen Krieg verloren hat. Tüchtige Mithilfe der ganzen Dorfgemeinschaft wurde bei den Aufräumungsarbeiten geleistet.Die beiden Septembersammlunqen für das WHW. ergaben den schönen Betrag von 1783 RM.Ortsgruppe EittingAllerorts ist man eifrig mit dem Einbringen der Kartoffel-und Hackfruchternte beschäftigt. Alle Hände greifen festmit an und bis zur Kirchweih dürfte der größte Teil bewältigt sein. Auch die Wintersaaten sind gelegt und das Korn sprießt in seiner rötlich-grünen Färbung schon hervor. Das ist das ewig pulsierende Leben der Natur und so ist die Arbeit des deutschen Bauern festgelegt zwischen Säen und Ernten. Dem tut auch die Vernichtungswut unserer Feinde; mit Bombenterror und Tieffliegerangriffen keinen Abbruch. Zäh und verbissen schafft die Heimat und hilft Euch Frontsoldaten den Sieg erringen.Parteigenossen und Arbeitekameraden hatten sich beim Straßerwirt zu einem Sprechabend versammelt und um sich von Organisationsleiter Anton B r i x 1 e und dessen Frau zu verabschieden; die endgültig nach Schwandorf übersiedelten. Ortsgruppenleiter M a y e r h o f e r würdigte die aroßen Verdienste des Scheidenden und wünschte viel Glück für die Zukunft. Als neuer Organisationsleiter ist Jakob Heimerl berufen. Max Sandner nahm in humoristischer Weise von Toni seinen Abschied und unsere Jugendkapelle verschönte den Abend mit ihren Darbietungen.Uber die hervorragende Tapferkeit unseres Oberfähnrichs Albert Stimmer erfuhren wir dieser Tage aus einem PK.-Bericht. Bei einem Einbruch der Russen erledigte er im5

Urheber

NSDAP Kreisleitung Erding

Quelle

Geschichtswerkstatt Dorfen

Verleger

Erding : Lippl

Datum

11/1944

Beziehung

Typ

Zeitschrift

Identifikator

759

Sammlung

Zitat

NSDAP Kreisleitung Erding, “Aus der Heimat Nummer 57 Seite 5,” Onlinearchiv zur NS-Geschichte im Landkreis Erding, accessed 18. August 2022, https://erdinggeschichte.omeka.net/items/show/3541.

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